Aktuelles

5. Arbeitstagung der AG Inklusionsforschung in der DGfE am 1./2. Juli

Am 01. und 02.07.22 findet in Landau die Tagung »Crossing Boundaries: Methodische und methodologische Reflexionen zur (eigenen) Praxis der Inklusionsforschung«
statt.

Wir freuen uns, dass wir mit dem Vortrag "Inklusiv, partizipativ, rekonstruktiv? Methodologische Reflexionen zur Praxis einer inklusiven Weiterbildungsforschung" von Olaf Dörner und Katharina Pongratz auf der Tagung vertreten sind. Hier geht es zum Programm.

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Posterpräsentation im Masterseminar Theorien einer inklusiven (Erwachsenen-)Bildung

Im Rahmen des Masterseminars „Theorien einer inklusiven (Erwachsenen-)  Bildung“ (Dozentin: Katharina Pongratz) wurden von den Studierenden wissenschaftliche Poster erstellt, von denen die drei Besten ausgewählt und nominiert wurden.

Den 3. Platz belegt das Poster „Bildungstheorien  Grundlage für Theorien einer Erwachsenenbildung?“ von Stephanie Brand.

Platz 2 geht an Ronja Jäger für das Poster „Theorien einer inklusiven Erwachsenenbildung  Inklusion selbst entwickeln..

Platz 1 wird an das Poster „Mitfühlen, Mitdenken, Mitdiskutieren das Trilemma der Inklusion nach Mai-Anh Boger“ von Michelle Orth vergeben.

 

1. Platz

Das Trilemma der Inklusion nach Mai-Anh Boger“ von Michelle Orth hat neben seiner optisch ansprechenden Gestaltung mit einer verständlichen und übersichtlichen Darstellung der komplexen Thematik überzeugt. Es zeigt auf, dass die drei der Theorie zugrundeliegenden Basisthesen Empowerment, Normalisierung und Dekonstruktion nicht gleichzeitig miteinander vereinbar sind, da immer eine Argumentationslinie ausgeschlossen wird. Als besonders gelungen bewerten die Studierenden die fachliche Aufarbeitung des Praxisbezugs zur Inklusionspädagogik und der Relevanz einer ständigen Überprüfung und Reflexion dieses Spannungsfelds. Die im Seminar behandelten Theorien leben von einer inklusiven Wissenschaftskultur und einem sensiblen Umgang mit Differenz,welche durch das Poster noch einmal besonders deutlich werden und so den Bogen zur Seminarthematik spannen.

WissenschaftlichesPoster_Orth_TIEB_BogerTrilemma_SoSe22

Autorinnen Text: Lilli Nguyen, Karolin Folkens, Ronja Jäger
Poster: Michelle Orth

 

2. Platz

Das Poster "Inklusion selbst entwickeln" von Ronja Jäger greift die Problemstellung zweier Diskurse, einerseits die Neuausrichtung pädagogischer Orientierungen und andererseits die sozialwissenschaftliche Diskussion "neuer sozialer Ungleichheiten", auf. Durch das Heranziehen der Maßnahmen Selbstevaluation und Selbstentwicklung und passender Methoden ist es gelungen, Maßnahmen für die Realisierung bildungspolitischer Inklusionsziele aufzuzeigen. Die praktisch diagnostische Methode des Index für Inklusion wird mit dem praktisch verankerten Mehrebenenmodell integrativer EB/WB kombiniert, um Handlungsoptionen für die Praxis zu eröffnen. Bezugnehmend auf das Seminar "Theorien einer inklusiven (Erwachsenen-)Bildung" wird das Thema der Inklusion und Exklusion in der Erwachsenenbildung vertieft dargestellt.

Wissenschaftliches_Poster_Theorien_einer_inklusiven_EB_Ronja_Jäger

AutorInnen: Stefanie Brand, Julius Riemann, Antonia Schulz
Poster: Ronja Jäger

 

3. Platz

Das Poster von Stephanie Brand stellt ausgehend von der historischen Herleitung nach Lederer den Bildungsbegriff nach Marotzki vor. Der strukturale Bildungsbegriff äußert sich über eine Selbst- und Weltreferenz. Dabei ist positiv anzuführen, dass das Poster die Perspektive auf das Individuum und dessen reflexiven Umgang mit Bildungsangeboten legt. Stephanie Brand gibt damit die Perspektive nach Marotzki passend wieder. In den folgenden Ansätzen der Erwachsenenbildung wäre eine prägnantere Darstellung Wittpoths kritisch-reflexiver Bildungstheorie wünschenswert. Im Fazit werden beide Ansätze zusammengeführt und gemeinsame Aspekte benannt. Hierbei gelingt es Brand, den zentralen Aspekt der Theoretiker herauszuarbeiten: Bildung als individuellen Prozess, als Auseinandersetzung mit der Welt beziehungsweise dem Fremden und Neuen zu sehen. Somit bilden die einleitende historische Hinführung, die aufgeführten Ansätze und das Fazit eine gute Basis für das Seminar Inklusive Theorien der (Erwachsenen-)Bildung. Sie fördern den kritisch-reflexiven Blick der Studierenden auf die Thematik und bilden die Grundlage für die darauf folgenden wissenschaftlichen Poster des Seminars.

Poster S.Brand

Autorinnen: Sophei Greve, Michelle Orth, Ulrike Schüller
Poster: Stefanie Brand

 

 

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Universitätsbibliothek barrierearm - inklusive Erwachsenenbildung an der OVGU

Es ist soweit, am 09.06.2022 findet ein weiteres Highlight, unserer neuen Seminarform Werkstatt-Uni statt: Der Bibliotheksbesuch. Gemeinsam mit Mitarbeitenden einer regionalen Werkstatt für behinderte Menschen, pädagogischem Personal, Studierenden und wissenschaftlichen Personal lernen wir die Universitätsbibliothek der OVGU aus einer neuen Perspektive kennen. Unter dem Motto "Wir lieben Bücher" starten wir diese kleine hausinterne Exkursion, welche wir inhaltlich in der Sitzung am 02.06.2022 gemeinsam vorbereiten. Ein großes Danke gilt schon heute Frau Kusian und dem Team der Universitätsbibliothek,  welche uns diesen Vormittag ermöglichen und in einfacher Sprache unterstützen. Interessenten an dieser inklusiven Bibliotheksführung der Werkstatt-Uni melden sich bitte bei wwb@ovgu.de . Mehr über unser inklusives Weiterbildungsangebot erfahren Sie in Kürze auf unserer Homepage und in diesem Flyer

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Meet-the-Expert- Session Qualitative Bildungsforschung 'barrierearm' mit Olaf Dörner & Katharina Pongratz

Am Freitag, den 06.05.2022, von 09.30 - 10.30 Uhr findet die Meet-the-Expert-Session von Prof. Dr. Olaf Dörner und Katharina Maria Pongratz zum Thema: Qualitative Bildungsforschung 'barrierearm' statt. Die Session ist ein Programmpunkt des ZSM Methodenworkshops.Mehr dazu unter: https://www.zsm.ovgu.de/-p-654.html

Inhalt

Vorgespräche, Interviews, Gruppendiskussionen, Kurzfragebögen uvm. sind wichtige Instrumente der  qualitativen Forschung. Um Erwachsene  mit bspw. seelischen, geistigen oder körperlichen Behinderungen, Erwachsene anderer Muttersprachen oder auch hochaltrige Personen so barrierearm wie möglich in Forschungsprozesse einzubinden, bedarf es der Modifizierung  einzelner Erhebungsinstrumente. Einfache und bB leichte Sprache, unterstützende Technik und eine auf spezielle Bedürfnisse  ausgerichtete Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der zu Befragenden sind dazu mögliche Hilfsmittel. In dieser Session setzen wir uns mit barrierearmer Forschung auseinander und stellen Erfahrungswerte aus laufenden Forschunsgvorhaben vor.

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Letzte Änderung: 30.06.2022 - Ansprechpartner: Maik Pecenka